Salon Stein in Zeiten von Corona

𝕊𝔸𝕃𝕆ℕ 𝕊𝕋𝔼𝕀ℕ 𝕒𝕞 𝕎𝕚𝕖𝕟𝕖𝕣 ℕ𝕒𝕤𝕔𝕙𝕞𝕒𝕣𝕜𝕥 𝔽𝕝𝕠𝕙𝕞𝕒𝕣𝕜𝕥!

“Die schönste Zeit zu verkaufen ist bevor die Sonne aufgeht!”Der Flohmarkt am Wiener Naschmarkt ist eine Institution – ein Markt für alle Sinne, ein Schmankerl Menü von buntem Ramsch bis qualitätsvollen Altwaren. Er bietet Einblick in das historische Wien mit all seinen Facetten, ein Feilschen mit Mehrwert, kauzige Typen und unterhaltsame Begegnungen.Seit über dreißig Jahren bin ich mit meinem Stand fixer Bestandteil von Österreichs wichtigstem und spannendstem Flohmarkt. Durch Corona ist nun alles etwas anders – weniger Händler, weniger Stände, auch ich hab nun einen anderen Platz. Aber den Spaß und die Lebensfreude lassen wir uns trotzdem nicht nehmen …aus diesem Grund: Kommt vorbei!Ich freue mich auf alle, die mich morgen besuchen kommen!Es gibt Sekt und hausgemachte Kuchen und Torten!Euer Christof

Studio 2 – Experte Christof Stein spricht über: Operngucker

MONTAG, 12.10.2020, ab 17:30 Uhr

Studio 2//ORF

Thema diesmal: Der Operngucker

Das Opernglas oder der „Gucker“ – wie es bei uns heißt – ist ein Galilei Fernrohr und hat einen ganz einfachen Linsenaufbau.
Seit Beginn des 18 Jahrhundert konnte man so das gesellschaftliche „Treiben“ auf den Theater- oder Opernbühnen „näher“ betrachten.
Natürlich war es aber mit dem „Opernstecher“ – aus der Loge betrachtet – genauso interessant wie gut das Dekolleté im Parkett der Bürgermeisters Gattin aussieht – beziehungsweise der Blick von unten nach oben in die Logen und wer sich dort so „tummelte“.
Die mitgebrachten Operngucker könnten bestimmt viele Geschichten erzählen – so vielfältig wie sie auch in ihrer prunkvollen Materialität sind.
Modeaccessoires und Imagepflege einst – bieten die Operngläser heute eine Sammlerleidenschaft für Liebhaber einer längst vergangenen Zeit.

Studio 2 – Experte Christof Stein spricht über: Helme

MONTAG, 19.10.2020, ab 17:30 Uhr

Studio 2//ORF

Mein Thema diesmal: HELME

Viele Menschen lassen sich von Uniformen beeindrucken. Nicht umsonst haben „Parksheriffs“ mittlerweile autoritätseinflößende Gewänder. Uniformen der österreichischen ungarischen Monarchie waren nicht nur bunt sondern auch sehr unterschiedlich – jede der Provinzen hatten eine eigene Abteilung, die man an Farbe oder Schnitt erkennen konnte- in der Schule gab es da sogar ein eigenes Unterrichtsfach. Legendär die von Malerfürst Hans Makart gestalteten Ringstrassen Umzüge bei runden Geburtstagen des Kaisers rund um den Ring – mit den uniformierten Abordnungen aus den „Ländern“. Ich brachte diesmal Helme mit aus dieser Zeit – prunkvoll und fremd, stolz und bunt. Selten sind sie geworden, da viele mittlerweile im Museum sind aber darum bei Sammlern umso beliebter.